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30.11.2010 von admin.
Da wird seit jeher die Schweizer Demokratie gelobt und jüngst von innen kritisiert, sie sei zu direkt. Ich finde aber eigentlich, es ist gar keine Demokratie. Denn : Wo konnte ich schon wirklich mitbestimmen? Bei den grundlegenden wichtigen Dingen - wieviel Steuern zahle ich, wofür wird dieses Geld verwendet?, wozu und wie lange muss ich Militärdienst leisten? - schon grad gar nicht. Das Geld wird fast zu 100% von der Politik-Maschinerie selber verschlungen und alle Gesetze, welche die unsinnigen, krankhaften Strukturen in dieser Gesellschaft zementieren, waren schon da als ich geboren wurde und gelten als unantastbar. Geldgier, Geltungsdrang, eine Karriere in einem Grosskonzern etc etc. wird überall gefördert, während eine etwas kritische Haltung, ein Hinterfragen immer gleich als subversiv angesehen wird.
Mein Vorschlag sieht immer noch so aus: Abbau der Politik auf ein Minimum. Wir brauchen dieses Geschwafel nicht. Parteien (oder andere Gruppen, Einzelpersonen) arbeiten neue Vorlagen aus und präsentieren sie online. Eine Vorselektion ergibt, welche Themen zur Abstimmung gelangen. Das könnten vielleicht 30 pro Jahr sein. Wahlkampf und Propaganda sind verboten. Politiker verdienen kein Geld, sie führen den jeweiligen Posten ehrenamtlich aus. Sie müssen über ein sehr ausgewogenes Profil* verfügen. Gewählt und abgestimmt wird nur über Internet. In einem dynamischen Prozess werden Kompromisse erzielt. Wer selber keinen Computer hat, kann sich bei der Gemeinde in ein Terminal einloggen. Jeder Bürger hat ein selber definiertes / von Dritten bestätigstes Profil*. Dieses beinhaltet die Sachgebiete wo er überhaupt mitreden kann. So erreicht man z. Bsp. dass nicht vor allem die Rentner eine Schulrevision bachab schicken, nur weil es die heutigen Jungen nicht besser haben sollen. Es geht nämlich die Rentner dieses Thema absolut nichts an. Ebenso könnten Bürger einer kleinen Gemeinde im BEOberland, die nur 1 Ausländer pro 1000 Einwohner hat, nicht oder nur mit sehr kleinem Gewicht über eine Ausschaffungsinitiative abstimmen. Ohne diese Stammtisch-Leute und die riesige Propaganda der SVP wäre der Ausgang ein ganz anderer geworden.
Abstimmungen und Wahlen reflektieren nämlich die Meinung und Haltung des Volkes heute gar nicht.
Mit dem neuen System könnte man dieses Land schnell und effizient in allen Belangen verbessern, jeder würde viel weniger Steuern zahlen (wenn überhaupt; die MwSt reicht nämlich vollends aus!) - die Leute wären glücklicher, zufriedener, es gäbe kaum noch Kriminalität. Die Zuwanderung aus dem Ausland würde auch so eingeschränkt werden, anstatt in die Schweiz flüchten zu wollen werden die Bürger in allen Ländern aber auch das neue Schweizer System durchsetzen - teils natürlich mit Gewalt ..
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