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30.12.2009 von admin.
Das Thema Winterreifen - eine willkommene Nahrung für das Ausleben des Bünzlis Wesen, da kann man einen positiven, verantwortungsbewussten Standpunkt beziehen und sogar auch wieder mal eine altväterlich strenge Haltung einnehmen; sich so mal wieder toll bei den ach-so-ängstlichen Frauen einschleimen - und gleichzeitig ein paar lästige Konkurrenten abkanzeln. Obwohl man ahnen kann, dass diese halt eigentlich doch im Recht sind..
Mein türkischer Garagist hat es auf den Punkt gebracht, nachdem er vielleicht meine Frage “Braucht man überhaupt Winterpneus.. ich meine - nützen sie überhaupt etwas?” nicht ganz verstanden hatte: Wenn etwas passiert, zahlt Versicherung nicht.
Kleine Internet-Recherche; - wobei sich einmal mehr herausstellt, wie wenig Google eigentlich taugt; egal wie man die Sache formuliert.. Winterpneus, Mehrwert, Nutzen, Test, Profil, 4wd .. man kommt immer nur auf Hunderte von Resultaten mit: Angeboten, eines will noch billiger sein als das Andere! - Tests haben offenbar gezeigt, dass Winterreifen bei Temperaturen um die 0°, d.h. hierzulande der Regelfall, den Bremsweg sogar verlängern ! (Sonst hat sich offenbar noch nie jemand zu diesem Thema ausgelassen, auf jeden Fall nicht im von Google erfassten Internet).
Die Gummimischung soll auf Eis aber besser haften habe ich irgendwo mal gehört, und die feinen Rillen in Querrichtung auf Schnee besser greifen. 500 kg Druck auf ein paar Quadratzentimeter Gummi, bzw. Eis, und da soll mit den entstehenden, ähnlich grossen horizontalen Scherkräften irgendetwas noch greifen ? Kaum vorstellbar, hat man doch auch schon verschiendentlich Erfahrungen gesammelt, wie verdammt rutschig Glatteis ist.
Klar, dass man mit abgefahrenen Sommerpneus und einem normalen Fahrzeug mit schmalen Reifen, ohne ABS bei Eis und Schnee in den Bergen etwas alt aussehen kann. In meinem Fall ging es jedoch darum , ob es wirklich einen irgendwie mess-oder erklärbaren Vorteil gibt, wenn ich mit meinem Allrad Audi, neuen (Sommer) Breitreifen und allen elektronischen Systemen gegen das Verrutschen der Räder.. in Windeseile für viel Geld noch Winterbereifung, um dann ein paar Tage im Flachland, ohne dass Schnee gemeldet wurde, herumzutuckern. Meine Frau hat da eine klare Meinung : Kein Meter wird im Winter mit Sommerpneus gefahren! (Das hört sich ja schon so selbstmörderisch an - im (tiefsten) WINTER, mit Sommer (wo einem geschmolzener Asphalt und flirrende Luft in den Sinn kommt)reifen! Nur so etwas in den Mund nehmen bedeutet ja schon die halbe Tat.. die Auslöschung einer ganzen Familie! Und da können sie sich alle wieder aufregen.. und jeder weiss noch besser Bescheid über alle die Gefahren, die ich Dummkopf da fahrlässigerweise einzugehen gedenke..
Hätten die Winterreifen-Kritiker auch so eine starke Lobby wie die Reifenhersteller, es gäbe viele Tests die man überall nachlesen könnte.. darüber was wirklich mehr Sicherheit bringt, im Strassenverkehr. Würde wohl etwa so aussehen : 1. Vorausschauend und defensiv fahren (wer macht das schon wirklich ?) 50% 2. Nicht gestresst fahren und sich nicht ablenken 30% (Da wären vor allem die Nörgler-Beifahrerinnen gefragt) 3. Technik; 4RadAntrieb, ABS.. 15% und irgendwo weit hinten: Winterreifen bei Schneesturm 0,3%
(Alle Angaben ohne Gewähr / Annahme: 100% Sicherheit gibt es nicht)
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10.11.2008 von admin.
Mit den neuen 3D Systemen von Visa und Mastercard ist das Geschäften mit Kreditkarten für den Shopbetreiber sicherer geworden, weil er nicht mehr haftet. Offenbar wurde aber der Logarithmus von Hackern geknackt, mit welchem die Karten bei der Herausgabe mit Name, Nummern, Daten, CVC Zahl sowie auch mit der ‘geheimen’ 4stelligen Sicherheitsnummer versehen werden. Wir beobachten in unseren Shops eine grosse Zunahme von Betrug mit diesen entschlüsselten 3D Karten. Gestern kam eine von 10′000.- CHF rein, theoretisch hätte ich dies Geld gar behalten können, aber nach genauerer Ueberprüfung von IP, Adresse etc. lässt sich schnell sehen; was ‘irgendwie seltsam’ daherkommt, war noch immer Betrug.
Offenbar sind das gar Karten, die es eigentlich gar nicht gibt, die generiert wurden mit den in sich stimmenden Elementen. Wo gar nicht der Karteninhaber haften kann, sondern die Banken, die VISA und MC herausgeben. Dem Anschein nach sind es öfters solche Karten, die über längere Zeit verwendet werden, ohne dass der Betrüger Angst haben muss, dass die plötzlich gesperrt wird. Wenn man betrachtet, wie viele solche Betrügereien da tagtäglich nicht nur in unseren, sondern Millionen anderen On- und Offlineshops stattfinden (und dass diese internationale Kriminalität gar nicht geahndet wird) , dann müsste der Verlust für die Banken auch hier bald in die Milliarden gehen. Denn ich glaube kaum, dass alle anderen auch so genau ihre Bestellungen überprüfen -Viele sacken doch das Geld auf jeden Fall mal ein und warten dann, wann & ob überhaupt etwas versendet wird, wenn auch nur eine Schachtel mit einem gut verpackten Pflasterstein drin, eingeschrieben, statt der 24k Goldstatue aus dem Mittelalter.
Die Banken scheinen sich gar nicht zu getrauen diese Schwachstelle zuzugeben; ansonsten würdencsie doch jedem Kunden dringend anraten (oder diesen gar zwingen) die generierte 4stellige Geheimzahl sofort zu ändern!
Siehe unsere letzten Fälle hier : www.creditcard-fraud.info.
Aus Zeitgründen sind nur die Betrugsversuche in der Datenbank, die man nicht auf den ersten Blick erkennen kann.
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