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6.12.2010 von admin.
Hat da jemand versucht, wikileaks aus dem Internet zu verbannen ?!
Inzwischen (36 Std später) sind es schon 1005 Mirrors: http://wikileaks.ch/mirrors.html
Geschrieben in Digital, Some politics | Keine Kommentare »
22.3.2010 von admin.
Wer auf Google etwas sucht bekommt kaum brauchbare Antworten- ein riesiger Anteil der Suchresultate sind gesponsert. Viele (private) Internetinhalte werden gar nicht mehr gelistet. Es wären die Interessanteren gewesen. Die Suchmaschine taugt eigentlich nur noch etwas für Schnäppchenjäger, alles ist immer bezogen auf Produkte und deren Preis. Dieses Konzept ist eigentlich miserabel und bildet eine überaus fragwürdige Dienstleistung. Dringend müssten Aenderungen gemacht werden; Primär müsste man alle kommerziellen Resultate ausblenden können und ein diversifizierter Zugang nach Art der Fragestellung (Alltag, Wissenschaft, Politik, Geschichte, Internet..) würde viel Sinn machen.
Diese grossen Schwächen von Google lassen es besonders lächerlich klingen, wenn Leute, die trotz ihrer mangelnden technischen Interessen und Fähigkeiten modern sein wollen und dann stolz davon sprechen, sie hätten dies und das ‘ge-googelt’ oder ich solle jenes doch einmal ‘googeln‘. Dieses Geschwätz lässt nur erahnen, wie dramatisch wenig die Leute im Allgemeinen mit Computer und Internet (vielleicht gar mit sich selbst?) anzufangen wissen und so dann immer wieder dumme Vorurteile über das Internet und deren professionelleren User in die Welt stellen. Es nervt. Man müsste diese Leute einfach mal sich selber überlassen und die tausend Fragen und Anfragen zur Gratis-Hilfeleistung bei Win&Mac Problemen verweigern. Dank erhält man sowieso nie, nur immer Vorwürfe über die Beschaffenheit von heutigen Hard-und Softwaren, das eigene vermeintliche Suchtverhalten im Allgemeinen “Jetzt schalt doch endlich mal diese Kiste aus!!” wenn man mitten in einem wichtigen Geschäft oder Entwurf ist..
Aber zurück zu diesen tollen, milliardenschweren Online-Applikationen: Bei Ebay frage ich mich immer wieder, wie sich da die Massen zurecht finden wollen, wenn es mir als ziemlicher ‘Poweruser’ (ich hatte schon auf Ebay gehandelt, als die meisten heutigen Internetuser den Bildschirm noch für einen PC hielten) jeweils nicht gelingt, ein Produkt schliesslich per Bank zu bezahlen. Man kann Bankinfos zwar kurz aufrufen (solange hinterlegt vom Anbieter), danach sind sie aber nirgends mehr auffindbar. Auch das Angebot selber kann nicht mehr angezeigt (!) werden, da ‘geschlossen’. Unglaublich schlechte Programmierung, die jedes andere Unternehmen schon längst in den Ruin getrieben hätte.
Weiter mit Facebook. Bietet zwar kostenlos eine gute Möglichkeit, sich mit vielen Leute, die man von irgendwo her kennt, zu vernetzen. Dies kommt vor allem daher, dass halt wirklich fast jeder Einwohner des Planeten schon ein Konto hat. Und man kann Interessengemeinschaften bilden. Damit hats sichs dann aber auch schon - Viele andere Funktionen in Facebook sind einfach nur ärgerlich. Es ist zum Beispiel unmöglich, einem bestimmten Kreis von seinen Kontakten eine Message zu schreiben, dabei wäre doch dies die erste sinnvolle Anwendung, die man bei FB vermuten könnte. Oder die vielen tausend Applikationen - sie sind genau wie beim I-Phone allesamt recht sinnlos, versuchen ganze Anwendungen oder Games, Partnervermittlungen, Casinos .. die es sonst schon zur Genüge als Websites gibt, im Kleinen ins FB einzubinden, ohne dass man dieses verlassen muss - und führen auch immer wieder zum Absturz jedes Systems.
Ueberhaupt dieses MAC Denken - da werden komplexe Anwendungen neu verpackt als kleine Apps Häppchen serviert und superprofessionelle Anwendungen dem Dummie vorgesetzt, so dass er sich die tollsten Grafiken erstellen und Filme zusammenschneiden kann, ohne irgendetwas von der Funktionalität eines Computers begriffen zu haben. Diese neue Welt des digitalen FastFoods macht jeden Deppen zum vermeintlichen Insider, jeden HSG Abgänger zum Leiter Design.
Wir hatten im 2000 auch ein Social Network programmiert, (design-pool.ch) - dieses hätte in seiner Einfachheit viel besser funktioniert als etwa Facebook. Leider sind aber Programmierer ein etwas spezielles Völkchen und unserer hatte nie eingesehen, dass man mit so einer Plattform einmal Geld verdienen kann - und es tatsächlich versäumt, ein Backup von PHP Script und Datenbank zumachen, so dass nach einem Servercrash alles verloren war..
Geschrieben in Digital, Geschäftsideen, Firmen im Visier | Keine Kommentare »