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12.3.2011 von admin.
Ein Traum hat es mir heute morgen wieder in Erinnerung gerufen, wie irssinig und geradezu magisch sich Frau und Mann manchmal zueinander hingezogen fühlten in jungen Jahren - ich konnte manchmal eine ‘Frau’, die ich nur kurz auf einer Reise irgendwo getroffen hatte danach monatlelang nicht mehr vergessen. Oft hatte ich mir ausgemalt, dass genau jene Verschmelzung mit dem anderen Menschen eine Art schicksalbedingte Vorsehung war (oder vielmehr: Gewesen wäre) , und dass nur genau die 2 Menschen, die füreinander bestimmt sind, die totale Erfüllung erfahren und auch erbringen können.
Seinen vorbestimmten Partner trifft man vielleicht nur ein oder 2 mal im ganzen Leben. Im Traum war sie eine Stewardess in einem Flug, der seltsamerweise quer durch eine grosse Stadt führte und es war uns beiden sofort klar, dass dies nun der Moment war, wo man alles andere stehen und liegen lassen musste, ohne auch nur ein Wort miteinander gesprochen zu haben. Sie hörte nicht mehr auf Anweisungen ihrer Vorgesetzten und murmelte nur etwas von von ‘I hereby resign’, um zu mir zu kommen … dann wachte ich leider auf.
Zweifellos ein interessantes Thema für einen Kinofilm. Die extreme Leidenschaft liesse sich gut in ‘innere’ Bilder und Sounds darstellen, eine Geschichte darum herum auf vielfältige weise aufbauen. Vielleicht liesse sich auch ohne allzu viel Kitsch ein tieferer Grund in der Realisierung einer perfekten Beziehung zeigen; Das Kind wird Jahrzente später einer der ersten Politiker einer neuen Generation, die selbstlos die Welt zur Vernunft , Rettung der Natur .. bringen.. oder so ähnlich..
Drehbücher waren für mich schon früh ein Thema, Michael Steiner (”Grounding”) und ich hatten wir als Zwanzigjährige schon welche entwickelt und diskutiert, neben Musik und Fotografie.
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28.9.2010 von admin.
Unfall, Verdacht auf Knochenfraktur. Musst Du schnell zeigen gehen. OK, ich schleppe mich unter höllischen Schmerzen zum Unispital. Notfallaufnahme? 300 Meter weiter hinten. Ächz! Anmeldung, schildere schon sämtliche relevanten Details, (werde das heute noch 4 oder 5 mal tun). Es geht aber erstmal um die Bezahlung dieses Aufenthalts, egal wie lange er dauern wird. Bin ich kreditwürdig? (Dabei ist eine Krankenkasse doch obligatorisch). Misstrauen, vielleicht simuliert der ja nur ? Im Militär wurde öfters behauptet, ich würde die Rückenschmerzen nur simulieren.. Wartesaal, halbe Stunde. Schmerzen werden grösser. Aha ich werde schon aufgerufen, gleich geht was. Irrtum, nur Vor-Untersuchung mit nochmaliger Schilderung aller rel. Fakten. Wenigstens gibts Tabletten ohne grosse Umschweife. Dann … ich kürze jetzt ab.. 2 Std warten, Untersuchung, warten … Röntgen (mehr wollte ich gar nicht, hätte max. 10 min gedauert), warten… Röntgenbild, .. Bild abgeben, nein geht nicht, ist im System, nein ist noch nicht im System, Warten in Zelle 4A, wäre eigentlich für OP vorgesehen, aber weil heute ‘gar nichts’ los ist dürfen sie hier platz nehmen. Ich kann aber nicht mehr absitzen… Forts. folgt
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26.7.2010 von admin.
Beim Besuch von Massenveranstaltungen sind wir auch schon öfters in zusammengepferchten Menschenmengen stecken geblieben, da wurde schön öfters klar, wie gefährlich das werden kann. Schuld an so einer Situation waren oft natürlich die Veranstalter, sei es im Hallenstadion, beim Moving City .. anderen Grossraves, die die Besucher genüsslich streng kontrollieren und wie Vieh herumzutreiben belieben - verstärkt durch einige Proleten und Hitzköpfe im Publikum, die meinen, sie müssten sich mit Gewalt das holen, für was sie vermeintlich Eintritt bezahlt hatten. Die Bilder von Duisburg weisen darauf hin. Neben der unmöglichen Einbahnstrasse/Sackgasse Situation auf dem Güterbahnhofgelände war es dann ein kapitaler Fehler, plötzlich keine Leute mehr hereinzulassen und die Massen durch den Tunnel zurückzubeordern.
Und was ist das überhaupt für ein Anlass! Die Stadte wollen keine Raver mehr, also lässt man die Lastwagen der Loveparade abseits auf einem Industriegelände (quasi im ‘Tal der Aussätzigen’) im Kreis fahren!! Und die finden das geil, stehen den ganzen Tag nur rum zu einem unmöglichen SoundMischmasch und saufen und grölen und ‘feiern’ (was gibts überhaupt zu feiern ?). Ein Schwachsinn einfach, der die Kultur der elektronischen Musik durch den Schlamm zieht. Was wieder zur Folge hat, dass die Anhänger von anderen Musikstilen wieder vermehrt die Nase rümpfen beim Wort ‘Techno’ und es einfach nur mit Zudröhnen und Herumkrakeelen auf tiefstem Niveau in Verbindung bringen. (Und dabei vergessen, dass etwa der Besuch einer Oper noch viel primitiver ist, weil es sich dabei um eine altmodische Einwegkultur handelt, wo man nur so tut, als dass man sie gut findet, weil man halt dazugehören will bei dieser erhabenen Schicht der oberen Zehntausend.)
Schon vor Jahren habe ich Verantwortliche der Streetparade gefragt, Warum überhaupt eine Parade ? Das ist doch Mittelalter, gleich wie die politisch motivierten Demonstrationen. Eine Vorstellung von ‘wir die tollen jungen Hirsche, zeigen euch alten neidischen Speissern, wie man heute lebt, gut aussieht und abfeiert! Nur leider gibt es gar keine interessierten, geschockten Zuschauer, das war vielleicht noch bei der ersten Streetparade..
Der Umzug der PAs und verkleideten Tanzaffen (Oder Cowboys, oder Playboyhäschen oder Möchtegerne-Nutten;) in Käfigen bringt die ganze Hektik in die Menge. Denn hat endlich mal ein Gefährt tollen Sound, will man doch mit dem mit. Kommt hinzu, dass sich im Laufen nicht recht tanzen lässt. Kommt der ganze Lärm und Gestank der Lastwagen hinzu.
Statt dieser veralteten, geradezu absurdenVorstellung der Durchführung einer Parade sollte man endlich dazu übergehen, die Stadt zu einem Tanzparkett zu machen. PAs fix installiert auf den zahlreichen Plätzen und Wiesen am See. Proclaim the streets! So etwas könnte man dann gebührend nennen ‘Kulturhauptstadt’ ! Jung und alt tanzt zusammen zu richtig guter Musik einen ganzen Tag und eine Nacht lang. Wo gab es das schon je auf der Welt? Ohne Gedränge, Gehetze, Gefluche. Jeder kann mitmachen, auch als Barbetreiber oder Veranstalter, den Platz ist genug da. Zürich ist sowieso schon in den Händen der jungen Generation, was wollen uns da Behörden noch vorschreiben, was gut oder nicht so gut ist ?
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22.3.2010 von admin.
Wer auf Google etwas sucht bekommt kaum brauchbare Antworten- ein riesiger Anteil der Suchresultate sind gesponsert. Viele (private) Internetinhalte werden gar nicht mehr gelistet. Es wären die Interessanteren gewesen. Die Suchmaschine taugt eigentlich nur noch etwas für Schnäppchenjäger, alles ist immer bezogen auf Produkte und deren Preis. Dieses Konzept ist eigentlich miserabel und bildet eine überaus fragwürdige Dienstleistung. Dringend müssten Aenderungen gemacht werden; Primär müsste man alle kommerziellen Resultate ausblenden können und ein diversifizierter Zugang nach Art der Fragestellung (Alltag, Wissenschaft, Politik, Geschichte, Internet..) würde viel Sinn machen.
Diese grossen Schwächen von Google lassen es besonders lächerlich klingen, wenn Leute, die trotz ihrer mangelnden technischen Interessen und Fähigkeiten modern sein wollen und dann stolz davon sprechen, sie hätten dies und das ‘ge-googelt’ oder ich solle jenes doch einmal ‘googeln‘. Dieses Geschwätz lässt nur erahnen, wie dramatisch wenig die Leute im Allgemeinen mit Computer und Internet (vielleicht gar mit sich selbst?) anzufangen wissen und so dann immer wieder dumme Vorurteile über das Internet und deren professionelleren User in die Welt stellen. Es nervt. Man müsste diese Leute einfach mal sich selber überlassen und die tausend Fragen und Anfragen zur Gratis-Hilfeleistung bei Win&Mac Problemen verweigern. Dank erhält man sowieso nie, nur immer Vorwürfe über die Beschaffenheit von heutigen Hard-und Softwaren, das eigene vermeintliche Suchtverhalten im Allgemeinen “Jetzt schalt doch endlich mal diese Kiste aus!!” wenn man mitten in einem wichtigen Geschäft oder Entwurf ist..
Aber zurück zu diesen tollen, milliardenschweren Online-Applikationen: Bei Ebay frage ich mich immer wieder, wie sich da die Massen zurecht finden wollen, wenn es mir als ziemlicher ‘Poweruser’ (ich hatte schon auf Ebay gehandelt, als die meisten heutigen Internetuser den Bildschirm noch für einen PC hielten) jeweils nicht gelingt, ein Produkt schliesslich per Bank zu bezahlen. Man kann Bankinfos zwar kurz aufrufen (solange hinterlegt vom Anbieter), danach sind sie aber nirgends mehr auffindbar. Auch das Angebot selber kann nicht mehr angezeigt (!) werden, da ‘geschlossen’. Unglaublich schlechte Programmierung, die jedes andere Unternehmen schon längst in den Ruin getrieben hätte.
Weiter mit Facebook. Bietet zwar kostenlos eine gute Möglichkeit, sich mit vielen Leute, die man von irgendwo her kennt, zu vernetzen. Dies kommt vor allem daher, dass halt wirklich fast jeder Einwohner des Planeten schon ein Konto hat. Und man kann Interessengemeinschaften bilden. Damit hats sichs dann aber auch schon - Viele andere Funktionen in Facebook sind einfach nur ärgerlich. Es ist zum Beispiel unmöglich, einem bestimmten Kreis von seinen Kontakten eine Message zu schreiben, dabei wäre doch dies die erste sinnvolle Anwendung, die man bei FB vermuten könnte. Oder die vielen tausend Applikationen - sie sind genau wie beim I-Phone allesamt recht sinnlos, versuchen ganze Anwendungen oder Games, Partnervermittlungen, Casinos .. die es sonst schon zur Genüge als Websites gibt, im Kleinen ins FB einzubinden, ohne dass man dieses verlassen muss - und führen auch immer wieder zum Absturz jedes Systems.
Ueberhaupt dieses MAC Denken - da werden komplexe Anwendungen neu verpackt als kleine Apps Häppchen serviert und superprofessionelle Anwendungen dem Dummie vorgesetzt, so dass er sich die tollsten Grafiken erstellen und Filme zusammenschneiden kann, ohne irgendetwas von der Funktionalität eines Computers begriffen zu haben. Diese neue Welt des digitalen FastFoods macht jeden Deppen zum vermeintlichen Insider, jeden HSG Abgänger zum Leiter Design.
Wir hatten im 2000 auch ein Social Network programmiert, (design-pool.ch) - dieses hätte in seiner Einfachheit viel besser funktioniert als etwa Facebook. Leider sind aber Programmierer ein etwas spezielles Völkchen und unserer hatte nie eingesehen, dass man mit so einer Plattform einmal Geld verdienen kann - und es tatsächlich versäumt, ein Backup von PHP Script und Datenbank zumachen, so dass nach einem Servercrash alles verloren war..
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4.2.2010 von admin.
Ich finde ja dass es kaum was Bescheuerteres, als in den Fitnessclub zu gehen - ausser vielleicht mit der direkten Absicht, dort Frauen zu bumsen, da kann man’s ja noch verstehen. Aber wenn man überlegt, dass es nicht nur enorm Zeit kostet, sondern auch viel Geld, des weiteren die Anfahrt .. um dann die stickige Schweissluft einzuatmen und sich an den Maschinen zu malträtieren. Ein einfacher Waldlauf mit 10 Liegestützen müsste im Vergleich etwa 500 Franken kosten, weil er mir so viel mehr bringt (Und auch im Wald hat’s Frauen). Damit nicht genug; solche Zentren sind ja etwa das Unökologischste, was es überhaupt gibt. Da wird viel Energie und Raum verschwendet - für Etwas, was eigentlich Energie produzieren würde. Wieso ist noch Niemand auf die Idee gekommen, so einen Club 1. in einem 0-Energiehaus zu installieren und 2. mit all den Geräten in verschiedener Uebersetzung eine grosse Turbine anzutreiben ? So ein Kraftwerk könnte wahrscheinlich Strom für einen ganzen Stadtteil liefern. Und der Club wäre wirklich hip. Niemand müsste sich mehr schämen, es nötig zu haben sein Fett (für welches man sich ja selber und zu Recht schon in den Abgrund schämt!) auf diese umweltmoralisch schlechte Art loszuwerden ..
Tja, warum ist noch niemand auf diese Idee gekommen? Weil die Leute, die das nötige Kapital haben, meist konservativ, d.h. strohdumm sind.
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