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28.2.2009 von admin.
Einiges weist darauf hin, dass unser Leben nicht nur einfach ein Zufall ist, sondern es auch einen Sinn hat. Das Leben eines Jeden auf diesem Planeten kann ja weitgehend selbst bestimmt werden, es gilt dabei ein Optimum zu finden zwischen Genuss und Verderben, Arbeit und Nichtstun, Liebe und Hass usw - die ständigen Entscheidungen, die damit verbunden sind, (und Vieles mehr) weisen eindeutig darauf hin, dass das Leben eine Art Prüfung darstellt, die es jeden Tag von Neuem zu bestehen gilt. Dieser Umstand bringt es auch mit sich, dass es eine Moral gibt, und diese Moral steht nicht in irgendwelchen staubigen Wälzern aus dem Altertum geschrieben (zum Teil höchstens, weil diese Dinge - wie etwa die 10 Gebote - zu klar sind) - sondern sie wird uns beim Eintritt in diese Welt mitgegeben. Die Moral schreibt unter Anderem vor, Sorge zu tragen zur Umwelt , eigene Ressourcen und die der Natur, die anderer.. nicht zu verschwenden. Oder etwa auch, nicht zu töten, ausser aus eindeutiger Notwehr. Hier einige grundlegende Verhaltensweisen im Alltag, die nach meiner Empfindung und langer Überlegung ökonomisch sind, und damit einer guten Moral entsprechen. Ich sage nicht, man kommt damit in den Himmel - aber man kann dem Tod und damit dem Abschluss der Lebensprüfung etwas gelassener entgegensehen.
- Lebe ruhig, überlegt und vernünftig. Befasse Dich mit Deiner inneren Welt genauso wie mit der Umwelt. Denke nach, bevor Du Dinge tust. Hinterfrage die Dinge. Sehe das Leben und Deine Person im Mittelpunkt darin immer klar als Hintergrund einer jeglichen Tat.
- Deine Gesundheit ist wichtig. Sport zu treiben eine gute Sache; der Gewinn ist eine eindeutig bessere Lebensqualität. Nur einfache Sportarten wie Laufen, Radfahren, Wandern, Fussball sind allerdings auch ökonomisch. Sobald dazu Hallen, Stadien, Eisbahnen, Geräte, Motoren .. lange Reisen .. nötig sind macht das Ganze keinen Sinn - denn dann verlangst Du ja quasi von der Allgemeinheit, das zu finanzieren und/oder schadest der Umwelt. Für Hobbies gilt dasselbe.
Der Mensch stammt vom Affen ab. Affen sind Pflanzenfresser. Fleisch und tierische Eiweisse/Fette schaden der Gesundheit (und machen Dich fettleibig). Wenn Du Fleisch essen willst, solltest Du es auch moralisch vertreten können, das ensprechende junge Tier und wunderbare Geschöpf auch mit eigenen Händen zu töten. Fleisch essen ist zwar ein Genuss, aber ganz klar eine Versuchung, der zu widerstreben ist. Ebenso ist Kuhmilch dazu gedacht, um die Kälber zu ernähren und Vogeleier, um ausgebrütet zu werden und neues Leben zu bringen.
Sojamilch ist einguter Ersatz für Kuhmilch, auch wenn man an diese schon 40 Jahre gewohnt wurde. Die Problematik, dass für Sojaplantagen Regenwald abgeholzt wird, spricht nicht gegen Soja, sondern nur gegen die Moral der entsprechenden Bauern und Behörden in Brasilien.
Um Milch und Fleich zu erzeugen, braucht es immens viel mehr Energie und Land, ausserdem wird viel unnötiges CO2 erzeugt im Gegensatz zu Plantagen. Kein Wunder also, wenn Leute die viel Fleisch essen vermehrt krank werden.. Eine gewisse Bestrafung erfahren wir ja schon im Leben, wenn wir unmoralisch handeln. Beim Dieb, der nie erwischt wird ist es das schlechte Gewissen, das ihn plagt, weil er ja eigentlich im Innersten weiss, dass sein Handeln falsch ist, auch wenn er noch nie etwas von der Bibel oder vom Koran im Entferntesten gehört hat.
- Betreibe keine übertriebene ‘Esskultur’ - verbunden mit den bekannten Anstandsregeln, einem Machtmittel in der Gesellschaft. Essen in Luxusrestaurants ist eine extreme Verschwendung; besonders wenn man dann noch, so wie manche Tussie, die Hälfte auf dem Teller liegen lässt oder gar in die WC-Schüssel würgt..
- Schliesse Dich keiner Religion an - denn alle sind erwiesenermassen falsch. Religionen verursachen Gewalt und Kriege. Und fressen enorm Zeit und Ressourcen. Es scheint eine der grössten Sünden zu sein, Religion zu leben, welche auch immer.
-Verbringe viel Zeit daheim. Es ist nicht ökonomisch, ein grosses Haus zu bauen, zu unterhalten und zu heizen, um dann immer den ganzen Tag weg zu sein. Arbeite möglichst zuhause. Mach nur ganz bewusst und selten Reisen. Jeder Ortswechsel bedeutet Stress für den Körper. Verkaufe alle Dinge, die Du nicht brauchst.
-Bewege Dich so oft es geht zu Fuss. Denke dabei auch immer an ökonomische Aspekte.. frage nicht ständig Leute nach dem Weg, mach Dich besser selber kundig. Nutze die Technik. Navi per Handy. SMS. Wenn man das schon alles hat. Winke ein einzelnes Auto besser vorbei, als dass dieses extra halten und wieder anfahren muss. Bremst ein Autofahrer, um Dich über die Strasse zu lassen, dann überquere die Strasse schnell, so dass das Auto weiterrollen kann und weniger weitere Autos zum Bremsen bring. Das sind alles kleine Dinge aber in der Summe machen sie enorm etwas aus.
-Also Autofahrer fahre ökonomisch. Das hört sich nach einer Selbstverständlichkeit an, aber keiner macht das wirklich. Dazu würde gehören : Auf Autobahnen 80-100 fahren, spart bis zu 30% Benzin im ggs. zu 100-140. Fahre stetig, (immer exakt dieselbe Geschwindigkeit, mittels Tempomat). Schneide möglichst jede Kurve über die Fahrbahnen hinweg (natürlich nur bei wenig Verkehr möglich). Ueberhole andere Fahrzeuge immer in der Innenseite einer Kurve. Die meisten Leute, die ich beobachte ‘nutzen’ jeweils die Aussenseite. Ersparnis dadurch bis zu 5%. Nutze den Windschatten, va. von Lastwagen.
Fahre mit Abstand, insbesondere bei Staugefahr, um dem Handorgeleffekt entgegenzuwirken. Würden das mehr Leute begreifen, gäbe es kaum noch Stau. Pumpe die Reifen hart, Rollwiderstand wird vermindert, spart wieder 5%. Kaufe keine Neuwagen, auch wenn der Staat dir 3000 EUR schenkt. Alte Occasionen zu fahren ist die beste Form von Recycling. Nimm das Auto nur, wenn das wirklich nötig ist. Ich sehe vor allem am Wochenende oder abends hier in der Gegend hunderte von Einzelpersonen im Kleinwagen oder der Limousine und bin felsenfest davon überzeugt: Würde man alle befragen, wo sie hinfahren und weshalb; Kaum einer hätte eine schlüssige Antwort. Es ist halt die persönliche Freiheit, einfach so rumzufahren, schnell am Kiosk eine Schachtel Zigaretten holen etc. Aber auch jeweils die falsche Entscheidung zu einer schlechten Tat. Die halt leider nicht konkret in der Bibel vermerkt ist als solche.
-Vermeide die Teilnahme an jeglicher Art von Massenhysterie. Fasnacht, Fussball-WM, Kino-’Blockbuster’, Börsenwelt, Wrestling, High Society, Golf, Opernball, Kunstmessen, Skizirkus, Modewelt, Feiern ohne echten Grund, Saufgelage, Oktoberfest, Feiertage, Konsumflash, Luxus… alles unnötige, ärgerliche, schädliche Dinge.
-willst Du Anderen helfen, dann tue das direkt und nicht mit Spenden. Fahre selber in Katastrophengebiete und helfe den Leuten. Wer es sich leisten kann, soll ruhig auch mal einem Fremden 1000.- einfach so geben. Auch ohne dabei vom TV gefilmt zu werden, nützt es letztlich auch dem Spender.
- Man kann gut leben und dabei keinen Abfall erzeugen. Wer richtig einkauft und sinnvoll recykelt muss gar keine stinkenden Säcke vor die Tür stellen. Andererseits auch nicht zuviel Aufwand mit Abfalltrennung betreiben; Papier, Karton, in Massen auch Plastik sind gut für die Verbrennung und das Funktionieren der so betriebenen Heizkraftwerke.
- 2B continued
Geschrieben in Religion, Society, Nature, Some politics | 1 Kommentar »